Radio, Beats, Stars - Musik-Apps für das iPhone
Ohne
Musik geht nichts. So auch beim beliebten Smartphone von Apple und dessen
Schwestern iPodTouch und iPad. Mit der richtigen Musik-App können Sie sinnvolle
Dinge erledigen oder auch einfach viel Spaß haben mit originellen Sounds. Daher
möchten wir Ihnen gute aktuelle kostenlose und kostenpflichtige Programme
vorstellen, die angesichts ihrer tollen Leistung kaum etwas kosten.So
verschieden wie die Musik selbst sein kann, so enorm breit zeigt sich das
Spektrum für den Anwender: Entspanntes Lauschen wie beim betagten Küchenradio
ist ebenso möglich wie das Produzieren eigener Musikwerke mit dem iPhone. Einen gewissen Komfort sollten
Sie sich jedenfalls gönnen: Für längeren intensiven Hörgenuss holen Sie sich
unbedingt ein zusätzliches Lautsprecher-System.
Da es Sie für eine sehr lange
Zeit treu begleitet, schauen Sie bitte nicht so genau auf den Preis. Unser Tipp ist das Lautsprechersystem Logitech Pure-Fi Express. Erweitern
Sie den iPodTouch außerdem um ein Mikrofon, das bereits für ein paar Euro zu
bekommen und für Musikerkennung, Videokonferenz oder Sprachaufnahmen
unverzichtbar ist.
Da es Sie für eine sehr lange
Zeit treu begleitet, schauen Sie bitte nicht so genau auf den Preis. Unser Tipp ist das Lautsprechersystem Logitech Pure-Fi Express. Erweitern
Sie den iPodTouch außerdem um ein Mikrofon, das bereits für ein paar Euro zu
bekommen und für Musikerkennung, Videokonferenz oder Sprachaufnahmen
unverzichtbar ist.
Die einfachste Weg, Musik auf dem iPhone zu genießen,
ist natürlich das Zuhören: Sie müssen aber nicht gleich im iTunes Store stöbern, unzählige Radiosender
bieten ebenfalls rund um die Uhr alte wie neue Songs für jeden Geschmack. Der
Service von Radio.de ist für den musikbegeisterten Globetrotter
klasse, denn anstelle sich zig Apps installieren zu müssen, können Sie über
4.000 Radiosender dieser Welt zielstrebig auffinden. Europas größtes
Internetradio heißt RauteMusik.FM und bedient Sparten wie Pop,
Rock, House, Techno oder auch Punk. Alle
Techno-Jünger stimmen sich namentlich bei TechnoBase.FM ein, das wie ein Wunschradio
funktioniert. Sie geben einfach den Namen der Band, eines Komponisten oder einer
Interpretin ein und bekommen die passenden Songs zur Auswahl. Wenn Sie noch
speziellere Radio-Formate wünschen, werden Sie auch fündig, nahezu
unüberschaubar ist das Angebot für Musikkonsumenten.
Die Fan-Community bleibt stets im Bild: Suchen Sie nach
Ihrem persönlichen Lieblingskünstler, werden Sie vor allem im Mainstream-Pop
meist fündig. So natürlich bei den Jungstars Lena Meyer-Landrut dank Lena und ihrer amerikanischen Kollegin
Miley Cyrus, deren Fan-App Miley Cyrus Official ständig aktualisierte
Infos, Videos oder Bilder anbietet. Erste Hilfe für Konzertgänger leistet der GigGuide, mit dessen Datenbank Sie sich
über kommende Events in Ihrer Region informieren können – über 40.000
Live-Events hierzulande sind registriert.
Sie möchten lieber selber ein bisschen aktiv werden,
können aber weder singen, noch beherrschen Sie ein Musikinstrument. Unser Tipp:
Holen Sie sich Gadgets aufs iPhone, die kuriose und exotische Sounds
hervorzaubern. Mit Android-FX simulieren Sie verschiedene
Roboterklänge. Gespielt werden diese elektronischen Sounds mit ihren Fingern,
die über den Touchscreen gleiten.Das Koto,
eine 13-saitige Zither aus Japan, imitiert die App KotoTunings von Oliver Grimm. Nicht weniger
als 25 verschiedene Skalen können Sie harfenartig zum Besten geben.
Inzwischen sind etablierte Musikinstrumente in guter
Qualität auf kleinstem Raum erschlossen. Virtuoso Piano Free simuliert ein
akustisches Klavier. Natürlich lassen sich auf der winzigen Tastatur keine
Mozartsonaten aufführen, für etwas Piano-Feeling ist jedoch bereits die
kostenfreie Version gut. Um ein bisschen mit drei oder vier Akkorden zu
klampfen, nehmen Sie die kostenfreie App MyGuitar mit
Akustik- und E-Guitar-Sounds. Noch souveräner klingen vor allem elektronische
Instrumente auf dem iPhone.
Wenn Sie einmal die Klangbausteine eines
klassischen Synthesizers der Reihe nach
durchforsten möchten, starten Sie bitte mit dem Mobilesynth von Allen Porter. Bei diesem einstimmigen Analog-Synth behalten Sie die Übersicht, klanglich ist aber nicht
allzu viel zu erwarten. Hochwertigere Sounds und flexible Programmierungen
erlaubt etwa der NLog Synthesizer. Mit ihm können Sie
verschiedene Filtertypen, einfache FM-Synthese oder Ringmodulation auskosten.
Nicht verschmähen sollten Sie kleine Helferlein:
Automatische Musikerkennung übernimmt beispielsweise die App Shazam, das im Web oder auf CD
veröffentlichte Titel aufspürt und den entsprechenden iTunes-Link verrät. Wenn Sie aber die
gesuchte Melodie selber singen oder pfeifen, verweigert die App seinen Dienst.
Über die Online-Community TuneWiki lassen sich Songtexte in mehreren
Sprachen finden und darstellen, oder Sie verfolgen einmal, welche Musikstücke
gerade von anderen Mitgliedern gehört werden.
Fehlt beim
Klavier- oder Gitarrenspiel ein Taktell? Halb so schlimm, mit TempoPerfect haben Sie eine tolle
Alternative, das den Click zu allen gängigen Tempi und Taktarten parat hat.
Beim Songwriting assistiert Chord Note. Sie geben die Töne Ihrer
Melodie ein und bekommen passende Begleitakkorde vorgeschlagen. Für Gitarristen
offeriert IK Multimedia mit AmpliTube ein verblüffendes Komplett-Paket.
Sie müssen keine Verstärker und Tretminen schleppen, sondern können die
E-Gitarre direkt ans iPhone anschließen. Es macht große Amps und Effekte für
den Live-Gig nicht überflüssig, ist aber beim Üben oder für den Proberaum
sicherlich praktisch.
Fürs
elektronische Musikproduzieren schicken sich einige junge Apps an: Hippe
Grooves erstellen Sie mit BtBx. Diese Beatbox sollten Sie unbedingt
probieren. Ein gutes Abbild der Roland TB-303 nennt sich treffend DB-303. Dieser charismatische
Bass-Synthesizer bringt Acid in die Techno- oder House-Musik. Ein erfrischendes
Konzept zur Noten-Eingabe zeigt Beatwave. Wie beim Tenori-On von Yamaha
haben Sie ein Spielfeld aus 16 x 16 Punkten, die sich garantiert anders anfühlt
als eine herkömmliche Klaviatur.
Neue klare
Akzente unter den Musik-Apps setzt nicht zuletzt das NanoStudio. Sie kommen aus dem Staunen
nicht heraus, denn die internen Demo-Songs beweisen wahrhaft, dass mit dem
iPhone ansprechende Musiktitel produziert werden können. Das NanoStudio enthält
praktisch alle Komponenten, die Sie zum Musikproduzieren benötigen: Sequencer,
Klangerzeuger, Effekte und ein Mischpult.Noch vor
zehn Jahren entstanden die meisten Tracks mit einem nicht gerade kleinen
Hardware-Studio-Park. Das könnte sich längerfristig ändern: Mit einem
All-in-One Studio im iPhone lässt sich ernsthaft Musik machen, zumindest der
Klang stimmt. Allerdings macht bislang die Ergonomie einen Strich durch die
Rechnung, denn kaum ein Musikproduzent freut sich über diese äußerst kompakten
Abmessungen mobiler Geräte. Da hat ein iPad mit einem zusätzlichen Keyboard
ausgestattet schon bessere Chancen. Und wer weiß, vielleicht avanciert es in
ein paar Jahren zum Lieblings-Gadget junger kreativer Hobby-Produzenten?
Fazit: Die Einsatzmöglichkeiten moderner
Apps für Musik-Fans sind enorm vielfältig. Da in dieser Sparte künftig noch
viele - kleine wie große - Sensationen zu erwarten sind, bleiben wir für Sie weiter am Ball und testen
alle spannende Neuheiten. Bis dahin wünschen wir viel Vergnügen beim Probieren
der empfohlenen Apps! (sam)
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