3D ohne Brille

3D ohne Brille
NORDPORTMEDIA
Version: 5.9.7
Größe: 19.99 MB
Erschienen: 25.02.2010
Preis: 0,89 EUR
Testnote:
Bewertung: 4 von 5 Schrauben
User-Note:
 
 

Ohne 3D Brille Stereogramme betrachten

In den 90er Jahren wurden Bücher mit phantastischen 3D Bildern populär. Dabei handelt es sich um so genannte Autostereogramme, bei denen eine Kombination aus einem Tiefenbild in Grautönen und einer farbigen Textur durch ein Programm zusammengefügt werden.
 
 
Fast glaubt man, den eigenen Augen nicht mehr trauen zu können, wenn man erst einmal den Kniff raus hat, den scheinbar chaotischen Mustern ein dreidimensionales Objekt zu entlocken.
„3D ohne Brille“ gibt es jetzt auch für das iPhone, und dabei beinhaltet die App nicht nur einfache 3D Bilder, sondern auch Animationen, ein Ratespiel und Panorama-Suchbilder.
 
In einer Anleitung wird genau erklärt, wie es geht: Zunächst muss das iPhone direkt vor die Nase gehalten werden, dann soll man die Augen schließen und wenn man sie wieder öffnet, quasi durch das Gerät hindurchschauen. Lässt man nun den Blick auf einem Punkt auf dem Display ruhen und zieht das iPhone langsam vom Gesicht weg, sollte sich nach 20 – 30 Zentimetern der 3D Effekt einstellen.
Das gelingt nicht immer beim ersten Mal und erfordert eventuell ein wenig Übung. Der Trick ist eigentlich, die Augen bei der Betrachtung völlig zu entspannen, was den meisten Menschen erst einmal schwer fällt, da wir ja eigentlich gewohnt sind, uns bei gezieltem Schauen zu konzentrieren und dabei anzuspannen. Gut funktioniert auch der Kniff mit dem Schielen, wenn man es denn kann – einfach schielend auf das Bild schauen und dann erst das iPhone vom Gesicht wegziehen.
 
Die App stellt sowohl Bilder im Querformat (einfacher), als auch im Hochformat (schwieriger) zur Verfügung. Für jedes Bild kann man sich ein schwarz-weißes Auflösungsbild anzeigen lassen, das bei richtiger Betrachtung auf dem Stereogramm erscheinen sollte. Man kann durch Schütteln des iPhone ein Zufallsbild auswählen oder die Darstellungen einfach hintereinander durchscrollen.
Je nachdem, wie schnell es einem gelingt, die richtigen Motive zu erkennen, kann man in einem Ratespiel in 13 Schritten eine Zeit zwischen 5 und 300 Sekunden festlegen, in denen man ein Bild entschlüsseln muss. Je kürzer die gewählte Zeit, desto mehr Boni gibt es. Nachdem das Ratebild ausgeblendet wurde, werden vier Lösungen zur Auswahl angezeigt. Hat man die Aufgabe richtig gelöst, werden Punkte in einem Highscore gutgeschrieben.
 
Richtig schwer wird es bei den Animationen, denn hier werden gleich ganze Kurzvideos mit Stereogrammen abgespielt. Ein wenig leichter wird es dadurch, dass man schon vorher die Motive angezeigt bekommt und sich innerlich darauf einstellen kann.
Wichtig ist, dass man den Augen zwischendurch immer mal wieder eine kleine Pause gönnt, da man bei dieser Beanspruchung ansonsten schnell einmal Kopfschmerzen bekommt.
 
Insgesamt fällt es leichter, Stereogramme auf einer großen Buchseite zu betrachten, als auf dem iPhone, da das Papier keine Spiegelungen aufweist und die größere Fläche eine entspanntere Betrachtung zulässt.
 
 
Fazit
„3D ohne Brille“ ist eine sehr gut umgesetzte und abwechslungsreiche App mit Autostereogrammen, für die man jedoch zuerst einmal etwas Geduld benötigt, um sich auf das „neue Sehen“ einzustellen. (ck)
 
 
 
 
 
Screenshots
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