NLog Synthesizer

NLog Synthesizer
Rolf Wöhrmann
Version: 2.3 (Getestet unter iOS 4.0)
Größe: 9.4 MB
Erschienen: 05.03.2009
Preis: 3,99 EUR
Testnote:
Bewertung: 5 von 5 Schrauben
User-Note:
 
 

iSynth auf Profi-Kurs

Sie wollten nicht irgendeine fiepsige elektronische Tonquelle, sondern einen Klangerzeuger, der verdammt gut klingt und eine weitreichende Sound-Bearbeitung erlaubt? Der polyfone NLog Synthesizer von Tempo Rubato ist definitiv einen näheren Blick wert.
 
 
Bereits beim Anspielen der 96 mitgelieferten tollen Presets mit Fokus auf Trance- und Dance-Styles wird schnell klar, dass es der NLog Synthesizer klanglich zumindest mit guten Software-Instrumenten mithalten kann, die als PlugIns für PC und Mac angeboten werden. Dies liegt an den Oszillator-Wellenformen, die anders als bei vielen Sound-Apps für das iPhone über ein großes Spektrum ausgewogen präsent klingen.
 
Die von David Boldini gestaltete Oberfläche ist angenehm überschaubar. In der Hauptansicht lassen die beiden Handräder für Pitchbending und Modulation, vier Drehregler und natürlich die größenverstellbare Klaviatur ein gutes Synthesizer-Feeling aufkommen. Von dort gelangen Sie in alle wichtigen Bereiche wie Edit, Performance oder Soundauswahl.
 
Neben der eigentlichen flexiblen Klangerzeugung aus zwei Oszillatoren mit 20 Wellenformen, die sieben Filtertypen und Pulsbreiten- wie Frequenzmodulation und andere Dinge beherrscht, finden sich Ausstattungsmerkmale, die Sie nicht unbedingt von einem Musikinstrument dieser Größe erwarten: Ein XY-Controller-Pad erlaubt Ihnen ein lebendiges modulatives Spiel. in der Tape-Sektion können Sie Ihre Einspielungen auf dem Keyboard direkt aufzeichnen, wiedegeben, loopen sowie als Audio-File speichern oder beispielweise per Mail versenden. Damit wird die App zum Notizbuch für den modernen Synthesisten. Ein Arpeggiator sorgt noch für tolle musikalische Animationen, die in einer separaten Soundbank zusammengefasst sind. Praxisnah zeigen sich auch die System-Einstellungen. Hier können Sie den Synth in den Unisono versetzen für fette druckvolle Solo- oder Bassklänge und, sehr gut, beliebige Klangparameter dem vier Drehreglern, dem XY-Pad und den beiden Rädern zuweisen.
 
Wie aber schon gesagt, ist die Audio-Qualität gepaart mit tollen Möglichkeiten für den Klangschrauber die eigentliche Stärke des NLog Synthesizers. Abgerundet wird der Sound mit einer Effektsektion aus Stereo-Delay, Chorus und Verzerrer.
 
 
Fazit
Anspielen, aufnehmen oder eigene Sounds kreieren. Dies und mehr macht viel Spaß mit dieser Musik-App in der getesteten Version 2.3. Kompliment an Rolf Wöhrmann, der einen guten Job macht und den NLog Synthesizer hoffentlich noch weiter entwickelt.
 
 
 
 
 
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